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Kein Alkohol, Nikotin und Drogen

Drogen wie Alkohol, Nikotin und natürlich Cannabis stellen eine ernstzunehmende Gefährdung der männlichen Fruchtbarkeit dar. Diese Rauschmittel können den Körper und seine Funktionen stören und somit diverse negative Folgen haben. In der Regel werden Drogen vollständig vom Körper abgebaut, jedoch nicht sofort, wenn ein regelmäßiger oder starker Konsum besteht. In dem Fall ist es wichtig frühzeitig zu reagieren und den Körper zu entlasten.

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Drogen und Spermienqualität

Viele Untersuchungen haben gezeigt, das Drogenkonsum die Spermienqualität und auch die Fruchtbarkeit des Mannes negativ beeinflussen kann. Dazu zählen sowohl illegale Rauschmittel wie Cannabis oder Kokain, sowie Tabak und Alkohol. In vielen Fällen können durch suchtähnlichen oder übertriebenen Konsum die Samenzelen des Mannes direkt geschädigt werden. So können die Spermien in ihrer Beweglichkeit gemindert sein oder gar deformiert und in geringer Anzahl vorliegen. Mit solch veränderten Samenzellen sinkt die Chance einer erfolgreichen Befruchtung.

Natürlich wirkt sich Drogenkonsum im Allgemeinen negativ auf den Körper aus und im Falle von Rauschgift sogar drastisch. So können Kokain und Cannabis laut der NCBI (National Center for Biotechnology Information ) die Spermazellen nicht nur in ihrer Qualität verschlechtern, sondern schlimmstenfalls auch im Erbgut schädigen. Dies könnte selbst nach erfolgreicher Schwangerschaft zu Schäden des Kindes führen. Der Mann sollte zudem beachten, dass sich Drogenkonsum nicht immer sofort im Körper abbaut. Selbst nach Wochen können sich noch Substanzen von starken Drogen im Organismus befinden, welche die Fruchtbarkeit gefährden.

Hormonveränderungen bei Alkoholkonsum

Vermehrter oder starker Alkoholkonsum kann nicht nur bei Frauen während der Schwangerschaft zu Problemen führen, sondern bereits beim Kinderwunsch. Auch bei Männern kann zu viel Alkohl die Spermienqualität verschlechtern. Dies liegt vor allem an dem erschwerten Stoffwechsel. Bei Alkoholkonsum wird die Leber belastet. Sie versucht den Alkohl abzubauen und aus dem Körper zu leiten. Dieser Prozess hat höchste Priorität und somit werden andere Hormontätigkeiten vernachlässigt. So wird beispielsweise das weibliche Östrogen langsamer abgebaut, welches sich auch im männlichen Körper befindet. Dadurch kann der Hormonhaushalt durcheinander kommen, insbesondere bei regelmäßigem Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit. Bier enthält zudem einen östrogen ähnlichen Stoff (Phytohormon), der diese Verzögerung zusätzlich verstärken kann. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Männer während der Kinderwunsch-Phase gänzlich auf Alkohl verzichten müssen. Ein maßvoller Umgang mit ein bis drei mal Alkoholkonsum in der Woche kann vom Körper ohne weitreichende Folgen abgebaut werden.